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Herzlich willkommen

Wir begrüßen Sie herzlich auf den Internetseiten der St. Quirinus' Schötzejeselle. Seit 30 Jahren haben wir uns der Erforschung und Verehrung des Neusser Stadtpatrons verschrieben. Der Heilige Quirinus steht den Neussern seit dem Mittelalter zur Seite. Viele Menschen sind zu seinem Grab gepilgert und haben Hilfe in der Not erfahren. Auch heute - in einer vielfach säkularisierten Welt - ist der Heilige nach wie vor aktuell. Die St. Quirinus' Schötzejeselle wollen dem Rechnung tragen.

Erleben Sie auf den folgenden Seiten unsere Gemeinschaft, aber auch die Stationen des Heiligen Quirinus in unserem Land sowie in Nachbarländern. Begleiten Sie uns auf einer Reise zu den einzelnen Stätten der Quirinusverehrung. Ereignisse aus dem Jahreslauf der Jeselle finden Sie hier.


Schötzejeselle hatten Besuch

Empfang nach der Michaelsvesper im Kardinal-Frings-Haus. Msgr. Stefan Heid (M.) im Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Hermann Gröhe (l.) und Luis Chalmovsky, der vor vielen Jahren einmal die Niederlassung der Deutschen Bank in Neuss leitete. Foto: Adolf Schätzlein

Msgr. Professor Dr. Stefan Heid war Gast eines Gesprächsabends in der Bürgergesellschaft

Die Wege von Stefan Heid und den St. Quirinus‘ Schötzejeselle kreuzen sich immer wieder, obwohl der katholische Geistliche seit mehr als 23 Jahren in Rom wohnt, lebt und arbeitet. Alles begann rund um die Jahrtausendwende. Zwischen 1999 und 2006 leistete Heid in den Semesterferien Dienst als Subsidiar an St. Quirin. Damals besuchte er viele Veranstaltungen der Gesellschaft und feierte auch beim Oktoberfest mit. Bereits im Frühjahr 2011 war er Referent auf Einladung der Schötzejeselle in der Lounge „Drusus1“. Damals berichtete er vor 60 Gästen über Blutzeugen und die Jahrhunderte lange Tradition ihrer Verehrung. Dabei erwähnte Heid auch die wenigen Funde und Inschriften, die auf das Grab des heiligen Quirinus von Neuss in der Praetextatus-Katakombe in Rom hinweisen. Eine Kollegin Heids schloss ihre Forschungen vor etwa zehn Jahren mit dem Ergebnis ab, exakt die Grabstelle des Neusser Heiligen in der Praetextatus-Katakombe an der alten Via Appia gefunden zu haben - allein, der letzte wissenschaftliche Beweis fehlt.

Nun weilte Heid wieder in Neuss, wo er als Prediger zur Michaelsvesper eingeladen war. Im gemeinsamen Gebet und der Feier der Ökumenischen Vesper im voll besetzten Quirinusmünster setzten Christen verschiedener Konfessionen ein Zeichen für die Ökumene in Neuss. Eingeladen hatte die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Neuss. Katholische, evangelische und orthodoxe Christen betonten mit ihrer Teilnahme ihre Hinwendung zu Gott, unterstützt von zahlreichen Ritterorden, die mit in die Neusser Basilika einzogen und die Fürbitten sprachen. Bei seiner bemerkenswerten Predigt über „leere Hände“ stellte Monsignore Stefan Heid das Verhältnis der Menschen zu Gott in den Mittelpunkt.

Der Professor für Liturgiegeschichte und Hagiographie am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie in Rom war nach langer Zeit wieder einmal in Neuss, wo Heid zuerst als Diakon (1993/94) tätig war. Seit 2011 ist Heid zudem Direktor des Römischen Instituts der Görres-Gesellschaft, (RIGG) mit Sitz am Campo Santo Teutonico im Vatikan.

Zu Beginn der Michaelsvesper hatte der Hausherr, Oberpfarrer Monsignore Guido Assmann, die Besucher in der Quirinuskirche willkommen geheißen und darauf hingewiesen, dass er zumindest einige Semester gemeinsam mit Stefan Heid in der Studienzeit am Albertinum in Bonn verbracht habe. Auch der griechisch-orthodoxe Erzpriester Panagiotis Tsoubaklis und der evangelische Pfarrer Sebastian Appelfeller trugen Gebete vor. Nach der Vesper bestand die Gelegenheit zum Gespräch im Kardinal-Frings-Haus. Bereits drei Tage zuvor hatte Stefan Heid auf gemeinsame Einladung der Bürgergesellschaft Neuss und der St. Quirinus’ Schötzejeselle über den Vatikan und seine Arbeit in Rom geplaudert, unterhaltsam moderiert von NGZ-Chefreporter und Schötzejeselle-Baas Ludger Baten. cw/lue

Stefan Heid traf beim Empfang auch Stiftsdame Rosa Schätzlein, die er aus vielen Begegnungen in Neuss und Rom kennt. Foto: Adolf Schätzlein

Im Gespräch vertieft: Stefan Heid (M.), Oberpfarrer Msgr. Guido Assmann (l.) und Johann Andreas Werhahn, Präsident der Bürgergesellschaft, beim Empfang nach der Vesper.